Houston
Die Skyline von Houston in Texas

Menil Collection Houston

Eine der größten privaten Kunstsammlungen in den USA ist die Menil Collection im texanischen Houston. Sie wurde 1954 von John und Dominique de Menil gegründet. Das Museum umfasst etwa 17000 Kunstwerke mit Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen,Drucken, Fotos und seltenen Büchern. Die Gründer wollten einen Ort schaffen, an dem der Besucher Kunst genießen kann. Sie war für die Menils so wichtig wie das Atmen eines jeden Menschen. Dies macht die große Bedeutung ihres Engagements deutlich.
 
Houston Texas
 
Der Museumskomplex von Renzo Piano

Auf 30 000 Quadratmetern Fläche kann heute Kunst aus der ganzen Welt bewundert werden. Die Kunstwerke sind in mehreren Gebäuden untergebracht. Das zentral gelegene Museum stammt vom italienischen Stararchitekten Renzo Piano (bekannt für das Pariser Centre Pompidou) und wurde zwischen 1981-1986 errichtet.
 
Ein sehr schönes Kunstmuseum gibt es auch in Florida und es ist das Tampa Museum of Art das für die Besucher sehr interessant ist wenn man dort Urlaub macht.
 
Viele Wolkenkratzer gibt es in Houston
 

Der Museumskomplex sollte nicht nur ein Zentrum für Kunstwerke, sondern gleichzeitig auch ein Ort für Musik, Theater, Kunstpädagogik, Restaurierungswerkstätten und für eine Bibliothek sein. Piano schuf einen Flachbau mit einem Blätterdach aus dünnem Ferro-Zement. Es überspannt die Repräsentationsräume und auch vorgelagerten Arkadengänge. Nach außen wurde das Gebäude mit Holz verschalt und Grauweiß gestrichen. Die das Hauptgebäude umgebenden Bungalows stammen aus den 20er Jahren und wurden mit dem gleichen Farbton bemalt. Dadurch wird eine Einheit hergestellt und gleichzeitig einer Monumentalisierung entgegen gewirkt. Die Gebäude besitzen große Glastüren und Fenster, die eine natürliche Beleuchtung durch Tageslicht ermöglichen.

1998 wurde die Galerie für die Kunstwerke Cy Twomblys gebaut sowie eine zweite für Installationen von Dan Flavin in der sogenannten Richmond Hall. Zwei Kapellen gehören außerdem zum Komplex: Die byzantinische mit Kunst aus Byzanz aus dem Jahre 1998 und eine weitere für Rothko, in der 14 Gemälde aus Russland ausgestellt sind. Sie wurde bereits 1971 erbaut.

Die einzelnen Sammlungsbestände

Hunderte von Zeugnissen aus dem Altertum aus dem Paläolithikum, aus Europa und dem Nahen Osten werden präsentiert. Insbesondere Kunstwerke von der Klassik bis zur Bronzezeit aus Kleinasien, der Archaik Griechenlands, dem Hellenismus und der Römischen Kunst aus den Gebieten Kleinasiens und Ägyptens.

2000 Werke aus der Byzantinischen Zeit, unter anderem Ikonen und andere Kunstwerke aus Kleinasien und Russland. Afrikanische Werke von den Inseln des Pazifik und dem nordwestlichen Gebiet, die den Surrealismus stark geprägt haben. Aus der Moderne und Zeitgenössischen Kunst Diese Werke wurden in den 30-50er Jahren angekauft. Französische Malerei von vor dem II. Weltkrieg und Amerikanische Kunst nach dem Krieg.

 
Die Sixtinische Kapelle in Rom ist sicherlich auch sehr beeindruckend für Menschen die sich für Kunst interessieren und man wird begeistert sein wenn man dies sieht.
 

Es werden Exponate aus dem späten 19. Jahrhundert von Cézanne, Matisse und Picasso aus der kubistischen Phase sowie aus der Zeit des Dadaismus und Surrealismus von De Chirio, Man Ray, Klee, Léger, Mondrian und Niró gezeigt. Außerdem gibt es von Calder fünf Mobiles und Zeichnungen. Besondere Höhepunkte stellen fünf Werke von Lam, sieben von Tanguy, zwanzig von Matta und zwölf schachtelartige Konstruktionen von Cornell dar. Besonders erwähnenswert sind außerdem Meisterwerke von Braque, Picasso, Matisse und Wols. Nach dem Krieg kamen in den 60er bis 70er Jahren noch eine große Werkschau von Warhol sowie Werke von Johns, Rauschenberg und Cy Twombly hinzu. Zwei signifikante Arbeiten sind außerdem Morris "Felt Sculpture" und De Marias "The Color Men Choose When They Attack The Earth".

Im Bereich des Surrealismus sind Arbeiten von insgesamt 300 Gemälden, Skulpturen und Werken auf Papier zu nennen. Von Pollock mit dem Titel: "The Magic Mirror" (1941)und Rothkos "Astial Image" von 1946. Auch von Arp, Cornell, Dalí, Duchamp, Giacometti, Oppenheim, Picabia, Brassais und Kertész sind Arbeiten ausgestellt. Vintagedrucke stammen von Bellmer, Ray, Brassais und Kertész.

Ein Raum der Wunder rundet den Rundgang ab. Hier gibt es exotische Kuriositäten zu sehen. Die Bibliothek beherbergt Veröffentlichungen von Dalí, Schwitters und Tanguy. Sie kann allerdings nur nach Voranmeldung besucht werden. Die Ausstellungen sind mittwochs bis sonntags von 11-17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.